Ein dunkles dickes Horn sprießt aus ihrer Haut, direkt auf der Stirn. Fast teuflisch wirkt die Wucherung im Gesicht der Chinesin Zhang Ruifang (101). Doch die Bilder sind keine Täuschung und kein Trick – der alten Dame ist tatsächlich ein echtes Horn gewachsen und auf der anderen Seite kommt offenbar schon bald ein zweites.
Ein kleiner Trost für Ruifang und ihre Familie: Schmerzen hat die 101-jährige Frau nach eigener Aussage nicht.
Was genau die Wucherung an Ruifangs Kopf ist, bleibt allerdings unklar. Höchstwahrscheinlich handelt es sich aber um ein sogenanntes Hauthorn.
Innen hohl, sind diese meist nur wenige Millimeter lang, manche können aber die Haut aber auch um mehrere Zentimeter dehnen.
Hauthörner bestehen aus kompaktem Keratin (Hornstoff), dasselbe Protein hat der Mensch in den Haaren, Finger- und Fußnägeln. Bei Tieren formt es Hörner, Wolle und Federn.
Die Hörner können sich bei hellhäutigen älteren Menschen (zwischen 60 und Mitte 70) entwickeln. Zunächst entstehen schuppige Hautflecken, an Körperstellen, die häufig der Sonne augesetzt sind (Gesicht, Kopfhaut, Unterarme).